18. Dezember 1914

18DezDankVerwundete

Goch und Umgegend.
18. Dezember:
Der Dank der Verwundeten. Von den im hiesigen Hospital untergebrachten verwundeten Kriegern erhalten wir eine längere Zuschrift, u.a. ein 16 Seiten langes Gedicht, von der wir nur die Schlusssätze hier wiedergeben können: Hiermit sprechen wir im Namen aller Verwundeten den lieben Bürgern Gochs für die schönen Stunden, die sie uns bereitet und für die gute Pflege, die wir in Goch gefunden, unsern herzlichsten Dank aus. An erster Stelle aber danken wir dem hochverehrten Herrn Sanitätsrat und den beiden anderen Herren Ärzten für ihre sorgfältige Behandlung und Pflege der Wunden. Dann danken wir den lieben guten Schwestern und Pflegerinnen für die freundliche Aufwartung und die sehr gute Pflege, die uns im Hospital zuteil geworden. Ferner danken wir dem verehrten Herrn Kommerzienrat für die schönen Bilder, die er uns geschenkt und die uns ein schönes Andenken für alle Zeiten sein werden.

W. Sp., D. G.

Stadtarchiv Goch
Stadtarchiv Goch

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Stadtarchiv Goch (18. Dezember 2014). 18. Dezember 1914. 1914-1918: Ein rheinisches Tagebuch. Abgerufen am 14. Juli 2026 von https://doi.org/10.58079/cm6q


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